Aktuell

Infoabende


Unsere Schülerinnen und Schüler on Tour!

Am Freitag 11.05.2018 fand in der Anne Frank Schule in Fellbach-Schmiden eine Veranstaltung mit dem Motto "Schule bewegt sich" statt.

Unsere Schülerinnen und Schüler durften den Tag mit einem Bewegungsparcour mit gestalten.

So fanden sich auch schnell 8 freiwillige Schüler/Innen aus den Klassen Physio 16/10 und Physio 17/10 die trotz ihres freien Brückentages für die Schule unter der Leitung von Frau M. Rommel und Frau B. Pollok-Klein anwesend waren.

Ein herzliches Dankeschön für alle Beteiligten von der Schulleitung. 

Unser Abenteuer in Rieti

An einem Nachmittag kam unsere Lehrerin Frau Langer in unser Klassenzimmer und verkündete, dass zwei Plätze für das Auslandspraktikum in Rieti (Italien) freigeworden sind. Meine Freundin Magdalena und ich waren uns sofort einig und haben uns bei Frau Langer angemeldet. Kurze Zeit später bekamen wir beide die Zusage! Jetzt stand das Italien-Team fest: Kathi und Vivi aus der Klasse 15/05 und Magdalena und ich (Una) aus 16/10 B. Das Praktikum vom 26.11. bis 22.12.17 wurde in Kooperation mit der Physiotherapie-Schule in Meckenheim gemacht und wurde von dem Erasmus+ Programm unterstützt.

Endlich war es so weit: Angekommen in Rom, wurden wir von unserem dortigen Betreuer, Gerold Klein, abgeholt und in unsere Wohnung gebracht. Obwohl unser Ankunftstag ein Sonntag war, konnten wir direkt noch unsere ersten Einkäufe tätigen, da die Geschäfte in Italien auch sonntags geöffnet haben. Montags war dann unser erster Arbeitstag. Mit unserem Mietwagen ging es in die 40 Minuten entfernte Klinik: Azienda Ospedaliera Santa Maria in Terni (Umbrien). Dort angekommen wurden wir auf die fröhliche italienische Art begrüßt und dann unseren Betreuern Stefano, Umbro, Claudio und Paula zugeteilt. Zusammen mit ihnen haben wir die Patienten besucht, behandelt und sie bei ihrer Arbeit unterstützt. Wir waren oft auf der Schlaganfall-Station (Stroke-Unit), der Intensiv-Station und auch auf den orthopädischen und chirurgischen Stationen unterwegs. So konnten wir viele verschiedene Krankheitsbilder sehen und neu kennenlernen. Die Therapeuten dort behandelten jeden Tag die gleichen Patienten, und somit kannten wir nach kurzer Zeit die Abläufe, Behandlungen und Therapieformen. Zwischen den Therapien wurde viel geredet, gelacht und natürlich Espresso und Cappuccino in der Cafeteria getrunken. Anders als in deutschen Krankenhäusern glich die Cafeteria eher eine Bar, denn hinter der Theke gab es eine ordentliche Auswahl an alkoholischen Getränken.

Nach getaner Arbeit fuhren wir gemeinsam nach Hause und kochten uns etwas Leckeres. Die freien Nachmittage verbrachten wir oft mit Gerold und seiner Lebensgefährtin Catia, die uns die vielen umliegenden Klöster und weiteren Sehenswürdigkeiten zeigten. Außerdem machten wir regelmäßig Sport gemeinsam. Ob bei einem Home Workout, einer Jogging Einheit oder im nahegelegenen Boxstudio, wir hatten immer Spaß dabei. Zweimal waren wir auch auf Weihnachtsmärkten in der Gegend. Anders als in Deutschland, legen die Italiener dabei eher Wert auf Deko-Artikel anstatt auf das Essen. Und gegen das eventuell aufkommende Heimweh buken wir fleißig schwäbische Gutsle.

Unseren „Hausberg“ Terminillo haben wir auch erfolgreich bestiegen. Schön war es dort oben – es lag ausreichend Schnee, sodass wir auf allerlei erfindungsreichen „fahrbaren Untersätzen“ die schönen Hänge hinabfahren konnten. Natürlich ließen wir uns auch einen Besuch in Rom nicht nehmen. So fuhren wir eines frühen Morgens mit dem Bus in Richtung Hauptstadt. Dort angekommen machten wir uns direkt auf den Weg zum Colloseum. Darauf folgten dann die weiteren tollen Sehenswürdigkeiten wie z. B. das Forum Romanum, das Pantheon, die Piaza Navona, der Trevi Brunnen und zu guter Letzt auch noch der Vatikan, wo ein riesiger Weihnachtsbaum und eine Krippe aufgestellt waren.

Schneller, als uns lieb war, waren die vier erlebnisreichen Wochen auch schon wieder vorbei, und es ging wieder in Richtung Heimat. 
In dieser Zeit sind wir vier ein tolles Team geworden und haben unser Auslandsabenteuer sehr genossen! Außerdem sind wir der Schule und auch der Klinik in Terni sehr dankbar, dass wir die Chance bekommen haben, ein anderes Land und eine fremde Arbeitskultur kennen zu lernen. Wir können es nur jedem Schüler empfehlen, eine solches Angebot wahrzunehmen!


Liebe Grüße
Eure Magi, Vivi, Kathi und Una

Knochenmarkspende DKMS

Januar 2018

 

Erfahrungsbericht Daniel Stepan (Physio 15 Oktober)

 

Als mein Papa 2015 mit der Idee zur Registrierung bei der DKMS ankam, um eventuell die Chance zu haben, jemandem das Leben zu retten, habe ich niemals gedacht, dass da was passieren würde. Aber zwei Jahre später kam tatsächlich ein Anruf von der DKMS, dass ich einer von weltweit nur zwei in Frage kommenden Spendern bin. Nach zusätzlichen Blutuntersuchungen blieb dann nur ich übrig.

 

Nach einem weiteren Tag mit Voruntersuchungen und Aufklärungsgesprächen in der Tübinger Uniklinik kam die Aufregung, und ich begann so langsam zu realisieren, dass ich wirklich ein Leben retten kann. Das war ein sehr aufregendes Gefühl. Die Stammzellenspende fand über das Blut statt, und so musste ich mich zur Anregung der Stammzellenproduktion fünf Tage vor der Spende selbst spritzen (vier mal täglich). In diesen fünf Tagen traten starke Schmerzen in den Stammzellen produzierenden Regionen (Becken, Sacrum, etc.), auf und ich fühlte mich sehr elend. Ich habe das aber wirklich gerne auf mich genommen, da es ja schließlich um ein Menschenleben ging.

 

Am Entnahmetag im Januar 2018 war ich im Krankenhaus fünf Stunden an eine Art Dialysegerät angeschlossen, das aus meinem Blut die Stammzellen rausgefiltert hat. Der Spender bekam einen Tag später die Zellen. Vier Tage nach der Spende bekam ich einen Anruf von der DKMS; es wurde mir mitgeteilt, dass ich einer Familienmutter aus England wahrscheinlich das Leben gerettet habe :)

 

Ich wünsche mir sehr, dass sie es schafft, und ich in zwei Jahren die Möglichkeit bekomme, direkt mit ihr in Kontakt zu treten. Ich habe nie daran geglaubt, jemals als Spender in Frage zu kommen, aber es kann jeder ein möglicher Spender und Lebensretter sein! Die Anmeldung bei der DKMS, die ganzen Untersuchungen, das Spritzen und die Entnahme selbst waren keine Kleinigkeiten, aber ich würde es jederzeit wieder tun, um dieses gute Gefühl zu haben, einem anderen Menschen die Chance auf Leben zu ermöglichen.

MELDET EUCH AN – UND VIELLEICHT RETTET AUCH IHR EINES TAGES EIN LEBEN!

 

Es war eine tolle Erfahrung.

Daniel Stepan


INHOUSE-PRAKTIKUM

PATIENT/INNEN gesucht!

Haben Sie körperliche Beschwerden?
Dann sind Sie bei den Symphysios genau richtig!

 

In Anlehnung an unsere Lebendige Physiotherapie werden freiwillige Patienten von unseren Schüler/innen kostenlos untersucht und behandelt.

 

Unsere Symphysios nehmen sich Zeit für Ihre fachgerechte Behandlung und bieten verschiedene Therapieformen an. Diese Aktion wird von anwesenden Lehrkräften betreut und unterstützt.

Veranstaltungsort sind die Schulräume der

Do-Physio       

Staatlich anerk. Physiotherapeuten- und Massage-Schule e. V.  Fellbacher Straße 115, 70736 Fellbach-Schmiden.

 

Termine

 

Gruppe 1: 10. April bis 07. Mai

 

Gruppe 2: 14. Mai bis 14. Juni

 

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite der Symphysios oder laden Sie den Infoflyer als PDF herunter:

Download
6220_DoPh_Fly_Symphysio_148x210_ok.pdf
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